P.M. berichtet seit mehr als 40 Jahren über kommende Entwicklungen. Was ist aus ihnen geworden?

Spiral, Rug, Coil

Diesmal werfen wir einen Blick zurück auf einen Bericht aus 2011

20 Millionen US-Dollar verspricht Google 2007 mit dem Lunar X Prize dem, der als Erster die private Landung eines Fahrzeugs auf dem Mond zustande bringt. Der Aufgabe stellt sich 2009 auch eine Gruppe von Deutschen. Die »Part-Time Scientists« (»Teilzeitwissenschaftler«) arbeiten zunächst in ihrer Freizeit, später immer professioneller an dem ehrgeizigen Ziel. Unterstützt werden sie vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. 2011 berichtet P.M. über sie.

Auch nach dem Bericht geht es erfolgreich weiter. 2015 erhalten sie einen Teil des Preisgelds, 750 000 Dollar, weil sie zwei Etappenziele erreichen. Sie finden immer mehr Sponsoren, darunter Audi und Vodafone. Die sind auch nötig, denn die Mondlandung müssen die Teilnehmer des Wettbewerbs schon selbst finanzieren.

Neuer Name, altes Ziel

Als 2018 die Frist des Lunar X Prize verstreicht, ohne dass eines der Teams den Erdtrabanten erreicht hat, machen die Part-Time Scientists auch ohne das ersehnte Preisgeld weiter. Längst sind sie zu einem Unternehmen geworden, das kommerzielle Transportflüge zum Mond anbieten will. Doch das Wachstum geschieht zu schnell. Im Juli 2019 müssen sie Insolvenz anmelden. Ein neuer Investor rettet die Gruppe und gibt ihr einen neuen Namen mit denselben Initialen: Planetary Transportation Systems. Ihr ursprüngliches Ziel verfolgt sie weiter.

Hier sehen Sie das Cover und die Aufmacherseite zu dem Artikel »Part-Time Scientists« aus dem Jahr 2011:

Wie fühlt sich ein Mondspaziergang an?

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