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Als eine deutsche Mannschaft im Jahr 1934 erstmals an einer Fußball-WM teilnahm, war das Trikot schwarz-weiß. Die Farbwahl ging damals auf die preußische Flagge zurück und hat heute noch Bestand, auch wenn nun gelegentlich schwarz-rot-goldene Akzente die deutschen Trikots schmücken. Das Wort Trikot stammt vom französischen »tricoter«, was übersetzt stricken oder klöppeln heißt. Ursprünglich bezeichnet es ein Kleidungsstück, das auf besondere Art und Weise aus Maschenware gewirkt wird – so wie die ersten Sporttrikots im 19. Jahrhundert. Die dehnbaren Textilien kamen auf, als immer mehr Menschen zum Turnen gingen oder Mannschaftssportarten ausübten.

Heute werden Trikots oft auch dazu genutzt, um die Sponsoren der Mannschaft zu bewerben

Die Franzosen selbst sagen jedoch nicht »Trikot« zu den Hemden ihrer Fußballer, sondern meist »maillot« – was allerdings auch Badeanzug bedeuten kann. Der Begriff kommt von »maille«, Masche, bezieht sich also ebenfalls auf Strickware. In England, Heimatland des Fußballs, spricht man von »jersey«. Diesen Namen trägt ein Stoff, der aus dünnem Garn gestrickt wird. Oft ist aber auch nur die Rede von »shirt«.

(Text: Christiane Löll)

Wie wird Gülle zu Kleidung?

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