Absurde Abkürzungen, skurril klingende Namen: In der P.M.-Rubrik klären wir auf, welche Geheimnisse dahinter stecken.

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25143 Itokawa – Klare Sache: Ein Japanischer Ort mit Postleitzahl.

Wer den Ort besuchen will, muss ins All fliegen. 25143 Itokawa ist ein Asteroid in Form einer Erdnuss, sein mittlerer Durchmesser beträgt 330 Meter. Er umkreist die Sonne und kommt uns immer wieder nahe.

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Muss ich mir Sorgen machen?

Nein. Itokawa versetzt vor allem Wissenschaftler in Aufregung. 2005 war die Sonde Hayabusa auf dem kosmischen Trümmerhaufen ge­landet und hatte Gesteinsproben genommen – das erste Mal von einem Asteroiden. Wissenschaftler der University of Arizona haben nun Partikel von Itokawas Oberfläche neu analysiert.

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Was haben Sie entdeckt?

Die Körnchen enthalten überraschend viel Wasser, eingeschlossen in Mineralien. Die chemische Signatur des Wassers entspricht exakt der des Wassers auf der Erde. Offenbar stammen beide aus derselben Quelle. Die Forscher glauben, dass dies zeigen könnte, wie einst Wasser auf die Erde kam.

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Na, wie denn?

Eine Theorie besagt, dass Objekte wie Kometen einst Wasser vom Rand des Sonnensystems in sein trockenes Inneres transportierten. Die Funde liefern eine andere Erklärung: Vielleicht steckte das Wasser bereits in jenem Gestein, aus dem sich Planeten und Asteroiden des inneren Sonnensystems bildeten. Den Forschern zufolge könnten Steinbrocken wie Itokawa die Hälfte des Wassers für die Ozeane der Erde geliefert haben.

Wie sind unsere Planeten entstanden?

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