Absurde Abkürzungen, skurril klingende Namen: In der P.M.-Rubrik klären wir auf, welche Geheimnisse dahinter stecken.

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„GJ 357 D“ KLINGT NACH WELTALL. VIELLEICHT EIN SATELLIT?

Fast. Es ist ein Exoplanet, den Astronomen der Nasa kürzlich in unserer kosmischen Nachbarschaft entdeckt haben. Die Supererde umkreist einen Zwergstern, ihre Umlaufbahn liegt in dessen bewohnbarer Zone. Zwei weitere Planeten des Systems sind bekannt, auf denen es jedoch deutlich heißer ist.

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WAS IST DENN EINE SUPERERDE?

Supererde bedeutet: Ein Planet, der schwerer ist als die Erde und leichter als der Uranus. GJ 357 d wiegt etwa sechsmal mehr als die Erde und ist knapp halb so schwer wie der Uranus. Wegen seiner Masse könnte der Planet eine dichte Atmosphäre haben. Je größer seine Masse, desto stärker zieht er Gasteilchen aus dem All an.

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UND WIESO IST DAS SO WICHTIG?

Anhand der Entfernung zum Zentralstern und dessen Leuchtkraft schätzen Forscher die Durchschnittstemperatur auf GJ 357 d auf etwa -50 Grad Celsius. Aber mit einer dichten Atmosphäre könnte es wärmer sein und sogar flüssiges Wasser auf der Oberfläche geben.

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SUCHEN WIR BALD NACH LEBEN AUF DEM PLANETEN?

Nein. Das Sonnensystem liegt zwar nur 31 Lichtjahre entfernt, aber selbst modernste Raumsonden würden für diese Strecke über 500000 Jahre benötigen. Die Untersuchung von Exoplaneten stößt jedoch immer auch die Entwicklung neuer Teleskope an, um künftig herauszufinden, ob wir allein im Weltall sind.

Wie suchen Wissenschaftler nach Sensationen im Weltall? Sie bauen Super-Teleskope. Mehr darüber im P.M. Magazin Ausgabe 12/2019

Wo begann die Raumfahrt?

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