Die Qualität einer Sonnencreme hängt von den eingesetzten UV-Filtern ab. Lesen Sie hier, wie ein UV-Filter in einer Sonnencreme funktioniert.

Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor den Folgen übermäßiger Sonnenbäder. Nicht nur Hautrötungen durch einen Sonnenbrand sind möglich, auch an den Augen, an der Bindehaut, können akute Entzündungen entstehen. Noch drastischer sind die langfristigen Folgen wie die Linsentrübung Grauer Star oder Hautkrebs. Ursache all dieser Erkrankungen ist die UV-Strahlung der Sonne, vor der Sonnencreme schützen kann.

Sonnencremes setzen auf chemische oder physikalische UV-Filter. Die chemischen Filter müssen vor dem Sonnenbad erst etwa 30 Minuten in die Haut einziehen. Die synthetischen Stoffe der Creme absorbieren dann die UV-Strahlung und wandeln sie in energieärmere und ungefährlichere Wärmestrahlung um. Physikalische Filter wirken hingegen bereits, wenn sie sich als frische Schicht auf der Haut befinden. Kleinste weiße Partikel in der Creme, beispielsweise Titan- oder Zinkoxid, reflektieren und streuen das Sonnenlicht, sodass die UV-Strahlung gar nicht zur Haut gelangt.

Cremes können vor UV-Strahlung schützen, doch sollte man vor allem zu viel direkte Sonne meiden

Doch man sollte sich nicht nur auf den Schutz der Cremes verlassen. Es geht darum, die UV-Strahlung zu meiden und sich angemessen zu kleiden. Acht geben sollte man insbesondere bei Aufenthalten in den Bergen, am Wasser oder in südlichen Ländern, wo die Strahlung besonders intensiv brennt.

(Text: Frederik Kesting)

Der Text ist in P.M. Fragen & Antworten Ausgabe 08/2020 erschienen.

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